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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Zanzin (Santocko)

1236 und 1242 – 1255 erscheint in Kolbatzer Urkunden als Besitz des Klosters ein Ort „Zambrist“ oder „Zantosine“, in dem wahrscheinlich das heutige Zanzin zu sehen ist, das demnach den Ausgangspunkt für die Besitzungen des Klosters im Lande Landsberg gebildet hätte. 1300 wird „Czanzyn“ dem Kloster Kolbatz für den Himmelstädter Fundus überwiesen. 1337 besitzt das Kloster jedoch nur 14 von 64 Hufen, drei Rittersitze sind in adligem Besitz. 1314, 1321, 1405 und 1411 gelangen Anteile und Rechte an Zanzin in den Besitz des Klosters. Seit 1539 gehört es zum Amt Himmelstädt. – Tochterkirche von Marwitz seit 1902, vorher von Beyersdorf. 1376 ist ein Pfarrer in Zanzin genannt.

Kirche
Patron; Regierung. Kirchenbücher seit 1768, Matrikel von 1692 und Pfarrakten im Pfarrhaus in Marwitz.
Neubau von 1909 an Stelle einer Fachwerkkirche.
Ausstattung: Taufschüssel aus Zinn, versilbert. Laut Inschrift von W. Kreyen zu Beyersdorf gestiftet.
Zwei Altarleuchter aus Zinn, versilbert. Inschrift von 1775 nennt „Johann Druschke, Pastor, Martin Sachsse Christian Schültzke Kirchen Vaeter“.
Zwei runde Glasscheiben, 16 cm Dm., jetzt in der Sakristei. Die eine zeigt einen Engel mit Schwert und ein Schaf, gestiftet 1671 von Johannes Schaper; die andere zeigt Herz mit Balken und drei Kleeblätter, gestiftet 1671 von Martha Sophia Wernickin.
Im Heimatmuseum zu Landsberg befindet sich ein Kronleuchter mit Messingarmen. Anfang des 19. Jh.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937