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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Tornow (Tarnów)
20 km nordwestlich von Landsberg. Angerdorf.

1300 wurde „Tornowe“ dem Kloster Kolbatz für Himmelstädt zugewiesen, doch das Kloster hatte dort später nur einen Hof. 1337 besaßen die Wedinghe in „Dornow“ einen Rittersitz von 8 Hufen, das Dorf hatte 74 Hufen. Seit 1486 sind die v. Schönebeck zu Cammin und seit 1517 die v.d. Marwitz in Tornow nachweisbar. Die beiden Familien besaßen das Dorf zur Hälfte. 1718 sind das Amt Himmelstädt und ein Amtmann Negrow Besitzer des Dorfes. Im 18.Jh. ist dann auch noch der Rest des Dorfes vom Staat erworben worden. Bei Tornow wurde 1707 eine Glashütte angelegt, die 1785  wieder einging und in ein erbzinsvorwerk mit Kolonie umgewandelt wurde. Der Ort erhielt nach seiner Lösung von Amt Himmelstädt den Namen Ludwigsruh nach dem Besitzer Ludwig Zimmermann (1739 – 1810). Tornow ist Mutterkirche für Ludwigsruh (Kirchort seit 1856) und Diedersdorf.

Kirche
Patron: Regierung: Kirchenbücher seit 1731, Abschrift der Matrikel von 1693 und Pfarrakten im Pfarrhaus.
Neubau von 1870 an Stelle einer mittelalterlichen Feldsteinkirche mit Fachwerkturm von 1798, in der Mitte des Dorfes auf dem Anger gelegen.
Ausstattung: Kelch aus Silber.
Patene aus Silber, gestiftet 1729 von Anna Margareta Zimmermann.
Glocke, 79 cm Dm. Inschrift in gotischen Minuskeln: „ave maria gracia plena dominus tecum a.d. MCCCCCVI. Reliefs: Christusknabe und Kruzifix.

Bauernhäuser
Noch einige aus Fachwerk mit Strohdach erhalten, mit dem Giebel zur Straße, teilweise wohl aus dem 18. Jh.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937