[../adb/alle.html]
[../stadtplan/plan_1.html]
[../fa/buchstaben.html]
[../bilder/ihv.html]
[../stradfen/ihv.html]
[../geschichte/ihv.html]
[../adb/ihv_nz.html]
[http://www.guweb.com/cgi-bin/guestbook?id=2807]
[../adb/impressum.html]
[./ihv.html]
[./ihv.html]
[../karte/stolzenb.html]
[../lk_1848/ihv.html]
[Web Creator] [LMSOFT]
Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Stolzenberg (Wyreba)

1337 hat „Stoltenbergh“ 64 Hufen und ist im Besitz der Familie Stolle, die möglicherweise den Ort gegründet und ihm ihren Namen gegeben hat. 1492 bis 1608 sind die v. Strauß als Lehnsträger genannt. 1736 kommt das Dorf aus dem Besitz des Lehnsrates Friedrich v. Polenz zu Küstrin in den des Markgrafen Heinrich Friedrich von Schwedt, durch dessen Tochter es samt Wormsfelde und einem Anteil von Zantoch an das herzogliche Haus Anhalt – Dessau übergeht, dem das Gut noch heute gehört. – Tochterkirche von Wormsfelde. 1337 bereits 4 Hufen Kirchengut erwähnt.

Kirche
Patronat: Anhalt – Akanische Treuhandverwaltung. Kirchenbücher seit 1686, Rechnungsbuch ab 1758, Bauakten seit 1774 und weitere Pfarrakten im Pfarrhaus in Wormsfelde.
Lage: Auf dem Dorfanger an der Straße Landsberg – Friedeberg, gegenüber dem Gutshof, auf dem von einer Feldsteinmauer umgebenen ehemaligen Kirchhof.
Baugefüge: Putzbau aus der ersten Hälfte des 18. Jh. mit im Osten abgewalmtem Satteldach und eingezogenen Westturm, Vorhallenanbau an der Südseite. Nach Beckmann hat zu Anfang des 18. Jh. Joh. Matth. Polenz die Kirche mit Turm in Holz aufgebaut, mit einem „neusteinernen Giebel“. Auf dem heutigen Bau ist wahrscheinlich die Jahreszahl 1735 in der Wetterfahne zu beziehen. Instandsetzung des Turmes 1774 und 1799. Veränderungen 1874 und 1895.
Äußeres: Der Westturm dreigeschossig.
Inneres: Wände verputzt, flache Balkendecke.
Einbauten: Kanzelaltar, der hölzerne Altartisch mit Feldereinteilung.  Die umlaufenden Emporen stammen aus dem 19. Jh. (1874 „die beiden Chöre verlängert“).
Ausstattung: Kelch aus Silber, vergoldet. Inschrift: „Dieser Becher ist mir von Meinem Bruder Adam von Schönigk Seligen ererbet den Got genedig sei. E.v. Schening 1597“.
Kelch aus Silber, vergoldet, aus zweite Hälfte des 18. Jh.
Opfertischplatte aus Holz. Bemalt mit fliegendem Engel, der ein Spruchband hält, darunter in roter Kartusche: „Andreas Mau 1774“.

Schulhaus
Gegenüber der Kirche, eingeschossiger Putzbau von 1826.

Bockwindmühle
Am Südausgang des Dorfes gelegen, in Betrieb.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937