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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Ratzdorf (Racław)

1300 wird „Razlevesdorp“ dem Kloster Kolbatz für die Neugründung Himmelstädt überwiesen, 1337 ist jedoch „Razzeldorp“, das 46 Hufen hatte, im Besitz der Familie Splinter. Ihnen folgen die v. Wedel, von denen das Dorf zeitweise die Stadt Landsberg pfandweise erwirbt. 1403 kauft der Deutsche Orden das Dorf „Rastorff“. Nach Beendigung der Ordensherrschaft wird das Dorf wieder zu Lehen ausgegeben, 1486 sind hier die Horker und die v.d. Marwitz begütert. 1674 erwirbt der Kurfürst das Dorf, das seitdem zum Amt Himmelstädt gehört. – Tochterkirche von Marwitz. 1337 bereits 2 Pfarr- und eine Kirchenhufe genannt.

Kirche
Patron: Regierung. Kirchenbücher seit 1764, Einführungsprotokoll von 1795 mit Beschreibung der damaligen Kirche, Akten betr. Bau der Kirche 1737/49, Rechnungen ab 1764, Bauakten ab 1728 (darin Handwerkerzeichnung für einen Kanzelaltar von 1738/39 und weitere Pfarrakten im Pfarrhaus in Marwitz.
Neubau von 1862/63 auf dem Dorfanger an Stelle einer Fachwerkkirche mit Turm von 1737.
Ausstattung: Glocke, 93 cm Dm., um 1500.
Glocke, 73 cm Dm. Anfang des 16. Jh.
Kruzifix aus Holz, rohe Arbeit des 18. Jh.

Wohnhäuser
Einige noch aus Fachwerk, darunter ein zum Gut gehöriges Mehrfamilienhaus mit vier „schwarzen Küchen“.

Bockwindmühlen
Eine am südlichen, eine andere am östlichen Dorfeingang gelegen, beide in Betrieb.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937