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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Neuendorf
6 km westlich von Landsberg

1300 wird „Nyendorp“ dem Kloster Kolbatz für Himmelstädt zugewiesen, 1375 bestätigt, 1337 jedoch ist „Niensdorp“ mit 32 Hufen markgräflicher Besitz. Um 1470 ist der Bürgermeister Caweln in Landsberg im Besitz regelmäßiger Einkünfte aus „Neuwendorff“. Dennoch muß Himmelstädt in den Besitz des Dorfes gekommen sein, das 1589 zum Amt gehörte. - Kirche 1337 vorhanden. Johann Kühne, der letzte Abt von Himmelstädt, nahm seinen Amtssitz als evangelischer Pfarrer für Beyersdorf, Loppow und Neuendorf in N. später Tochterkirche von Beyersdorf.

Kirche
Patron: Regierung. Kirchenbücher seit 1749, Matrikel 1692, Indaganda 1815, Bauakten seit 1729 und weitere Pfarrakten im Pfarrhaus in Beyersdorf.
Neubau von 1875 an Stelle einer 1772 umgebauten Fachwerkkirche (1692 als baufällig bezeichnet), die südlich der heutigen Kirche auf dem Schulgrundstück lag.
Ausstattung: Kelch aus Zinn. Laut Inschrift von 1764.
Schraubflasche aus Zinn. Inschrift von 1786 nennt den Prediger J.G.L., die Kirchväter F.M. und M.A. und den Pastor Senior Joh. Drüschke.
Zwei Altarleuchter aus Zinn. Inschrift: „C.B. 1692“.
Glocke, 78 cm Dm. Laut Inschrift gegossen 1738 durch Johann Meyer von Colberg. Die Glocke stammt aus Rosenthal und nennt den Küster Ernst Sydow, die Kirchenvorsteher Hans Knospe, Caspar Neuendorff, Mathias Ruhl, Michel Klincke.
Glocke, 62 cm Dm. Gegossen 1731 von Joh. Friedrich Schramm in Frankfurt a.O., gestiftet von „Ev. Just. Sultzin viduae Hansin“ und ihren Erben.

Schulzenstock
Aus einer Akazienwurzel, mit eingeschnittener Jahreszahl 1771, im Schulhaus aufbewahrt.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937