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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Morrn (Murzynowo)

Als Markgraf Johann von Brandenburg 1316 Arnold v. Uchtenhagen mit Mesritz belehnt, wird neben anderen Orten „Mornowe“ davon ausgenommen. Später teilen sich in den Besitz des Ortes die Kastellaneien Meseritz und Zantoch. Dieses Verhältnis ist festgelegt in einer Grenzbestimmung von 1364, welche angeblich die Erneuerung eines Vertrages von 1251 darstellt. Die Lehnsträger für die brandenburgische Hälfte waren 1571 die v. Rülicke auf Gralow, Zantoch und Pollychen. Während des 30jährigen Krieges brachten die Starosten von Meseritz auch die brandenburgische Hälfte in ihre Hand. Die Besitzverhältnisse waren umstritten bis zu einer Regelung im Jahr 1774, als Johann Eberhard Meyer v. Schöning Besitzer des gesamten Dorfes geworden war, nachdem er die Anteile der v. Brand auf Lipke, der v. Wreech auf Gralow sowie die der Starostei Meseritz erworben hatte. 1782 wurde diese Vereinigung durch einen Vertrag zwischen Brandenburg und Polen bestätigt. – Tochterkirche von Alexandersdorf seit 1860, ursprünglich Tochterkirche von Schwerin (Warthe). um 1590 von Meseritz aus als katholische Kirche gegründet, 1782 den Protestanten übergeben unter Vorbehalt eines jährlich dreimaligen katholischen Gottesdienst.

Kirche
Patron: Gut Morrn. Kirchenbücher seit 1771, Bauakten ab 1834 und weitere Pfarrakten im Pfarrhaus in Alexandersdorf. Drei katholische Gottesdienste im Jahr werden von Schwerin (Warthe) aus gehalten.
Lage: Auf dem Dorfanger gegenüber dem Gut.
Baugefüge: Putzbau von 1837 mit Westturm und Choranbau von 1883. Satteldach.
Äußeres: Turm auf dem Westteil des Langhauses aufsitzend.
Inneres: Wände verputzt, flache Balkendecke.
Einbauten aus der zweiten Hälfte des 19. Jh.
Ausstattung: Kronleuchter aus Messing. Gestiftet 1837 von J.M.

Obelisk
Am Ausgang des Dorfes, westlich der Straße nach Johanneswunsch. Mit Gußeisen verkleidet, 2,60 m hoch, errichtet 1819 für Landrat Stephan Christian v. Schöning (gest. 1802). Gesenkte Fackel mit Eichenkranz aufgelegt.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937