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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Massin (Mosina)

1299 urkundet Markgraf Albrecht III. von Brandenburg in „Massin“. 1320 erscheint Massin unter den Orten, die bei den Kriegen im Uckerland Schaden gelitten haben, 1334 wird „Mazzin“ vom Markgrafen an seinen Schreiber Ulrich verpfändet. Ulrich auch 1337 als Besitzer genannt, außerdem wird ein markgräfliches Jagdschloß erwähnt. Später besitzen die v.d. Osten das ganze Dorf. 1473 fiel es als erledigtes Lehen an den Landesherren zurück. Nach der Reformation wurde der Ort zum Amt Himmelstädt gelegt, das Jagdschloß war damals noch vorhanden. 1809 wird die Oberförsterei erwähnt. – Tochterkirche von Vietz, bereits 1589.

Kirche
Patron: Regierung. Kirchenbücher seit 1672, Matrikel von 1693 und weitere Pfarrakten im Pfarramt Vietz.
Lage: In der Mitte des Dorfes, leicht erhöht, bis 1853 vom Kirchhof umgeben.
Baugefüge: Turmloser Fachwerkbau von 1780 mit Krüppelwalmdach, 1866 massiv unterfangen und Apsis angebaut, an der Westseite neue massive Vorhalle. Neben der Kirche Glockenstuhl aus Holz.
Äußeres: Gefache mit Ziegeln, verputzt, Doppelfenster in neugotischer Form (1866). In der Wetterfahne die Jahreszahl 1672.
Inneres: Wände verputzt, flache Balkendecke.
Einbauten von 1866.
Ausstattung: Zwei Altarleuchter aus Zinn. Inschrift: „CAK 1773“.
Hölzernes Lesepult des 18. Jh.

Oberförsterei
Am Dorfanger. Eingeschossiges Wohnhaus, Putzbau von sieben Achsen, mit Krüppelwalmdach. In der Mitte und an den Seiten Pilaster mit Scheinquaderung. Zweite Hälfte des 18. Jh.

Wohnhäuser
Noch mehrere aus Fachwerk erhalten, meist mit dem Giebel zur Straße. Von einem 1921 abgerissenen Fachwerkhaus, das mit der Jahreszahl 1622 das früheste datierte des Kreises war, ist eine Skizze von Baurat Königk in Landsberg vorhanden.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937