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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Lotzen (Łośno)

Ein „palus Lozsten“ bereits 1300 genannt, ein Dorf ist jedoch für diese Zeit noch nicht anzunehmen. Das heutige Dorf ist aus einer Glashütte hervorgegangen, die 1746 im Cladowschen Forstrevier eingerichtet wurde und schon 1785 wieder einging. 1775 bestand daneben bereits ein Dorf. 1802 waren dort 43 Feuerstellen. – Tochterkirche von Zanzhausen, bereits 1775 vorhanden.

Kirche.
Patron: Regierung. Kirchenbücher seit 1771, Kirchenrechnungen ab 1775, Entwurf zu einer Matrikel 1816, Kirchenbauakten ab 1803 und weitere Pfarrakten im Pfarrhaus in Zanzhausen.
Die jetzige Kirche ist ein Neubau von 1913. Die alte Fachwerkkirche, nach 1801 aus einem Lagerschuppen der Hütte hergerichtet (für 1803 Wiederherstellung überliefert), lag weiter südlich, in der Mitte des Dorfes. Die Glocken hingen in einem Holzgerüst neben der Kirche.
Ausstattung: Kronleuchter aus Glas, der Leuchter stammt aus der zweiten Hälfte des 18.Jh., ob aus der Lotzener Hütte, ist nicht sicher, jedenfalls aber aus einer märkischen Glashütte.
Altarkreuz aus Holz, Ende des 18.Jh., rohe Arbeit.
Schlichte hölzerne Totentafel, eine mit der Jahreszahl 1772, eine andere übermalt.

Wohnhäuser
Amtshaus der ehemaligen Glashütte,in der Mitte des Dorfes. Fachwerkhaus aus der Mitte des 18.Jh. (nach Gründung der Hütte 1746). Krüppelwalmdach mit doppeltem Boden. Tür des 18. Jh. Im Nordteil des Dorfes, der ehemaligen Lotzener Kolonie, eine Reihe Fachwerkhäuser des frühen 19.Jh. erhalten. Amtshaus Zeichnung.

Jagdhaus am Lübbesee
Im Erbregister des Amtes Himmelstädt von 1589 wird ein kurfürstliches Jagdhaus auf dem „Kühlen Morgen“ am Lübbesee erwähnt.
Das Jagdhaus ist nicht erhalten, doch stammen sicher aus ihm einige Bruchstücke von Ofenkacheln im Landsberger Museum, die am Lübbesee gefunden wurden. Renaissaceformen, z.T. figürlich, auf einer die Jahreszahl 1568.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937