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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Lossow (Wlostów)
14 km südwestlich von Landsberg. Die Häuser bilden zusammen
mit denen von Cocceji – Neuwald ein Straßendorf.

1775 zusammen mit Cocceji halb auf königlichem, halb auf adligem, v. Reitzenstein – Költschen‘schen Gebiet als Kolonie mit 22 Stellen zu je 30 Morgen angelegt und nach dem Obersten v. Lossow benannt. – Kirche seit 1802, ursprünglich nach Költschen eingepfarrt, seit 1849 Mutterkirche für Gerlachsthal und Raumerswalde.

Patronatsfrei. Kirchenbücher seit 1777, Matrikel 1810, Kirchenrechnungen ab 1800, „Gedächtnisbuch vom Kirchenbau zu Lossow und Cocceji anno 1801“ und weitere Pfarrakten im Pfarrhaus in Cocceji.
Lage: An der Dorfstraße neben Schule und Kirchhof, etwas erhöht.
Baugefüge: Fachwerkbau von 1800/ 1801 mit Satteldach und Vorhalle aus Fachwerk. Massive Westwand 1935 eingezogen. Hölzernes Glockengerüst neben der Kirche.
Äußeres: Gefache mit Ziegeln, verputzt.
Inneres: Wände verputzt, flache Balkendecke.
Einbauten: Schlichter Kanzelaltar aus Holz, Taufe, Gestühl und Empore aus der Bauzeit.
Ausstattung: Kelch aus Zinn. Laut Inschrift von 1789.
Zwei Altarleuchter aus Zinn. Gestiftet 1801 von C.L. Schüler und C.L. Schülern geb. Wehlitzer zu Lossow.
Taufschüssel aus Zinn. Gestiftet 1801 von dem Vorleser Joh. Gottlieb Schubert zu Lossow und Cocceji.
Zwei Opferteller aus Zinn.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937