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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Lorenzdorf (Ławszowa)
4 km nordöstlich von Landsberg. Angerdorf mit großem Dorfteich.

1319 verpfändet Herzog Wratislaw als Vormund des Markgrafen Heinrich Einkünfte und Patronatsrechte in „Laurentinstorpe“ an die Horker. Diese sind auch 1337 mit 10 Hufen in „Llamenstorp“ begütert. 1353 wird die Bede an Henning und Konrad v.d. Marwitz verpfändet. In der folgenden Zeit erwirbt die Stadt Landsberg schrittweise Besitz und Recht in Lorenzdorf. Um 1460 ist dieser Prozeß im Wesentlichen abgeschlossen und der Ort fortan Kämmereidorf der Stadt. – Mutterkirche für Zechow. Kirche bereits 1319 vorhanden, 1490 Pfarrer genannt.

Patron: Stadt Landsberg. Kirchenbücher seit 1680 und Pfarrakten im Pfarrhaus. Akten betr. Kirchenwesen ab 1587 im Stadtarchiv Landsberg und Akten der Superintendentur.
Lage: In der Mitte des Dorfes auf dem Anger, neben dem Dorfteich, von Gartenanlagen umgeben (bis 1847 Kirchhof).
Baugefüge: Feldsteinbau des 13./14. Jh. mit Satteldach, Westturm aus Backstein, verputzt, 1833 an Stelle eines abgebrannten Turmes von Ratsbauherrn Block erbaut. An der Nordseite Fachwerkvorhalle des 18.Jh. 1729 die Fenster vergrößert, 1849 das Innere ausgebaut und der Dachstuhl verändert, 1925 das Innere ausgemalt. An der Südseite neuer Backsteinanbau.
Äußeres. Die Quadern des Langhauses nur an den Kanten sorgfältig behauen, sonst mit Mörtel ausglichen. An der Ostseite in dem Mörtel gut erhaltene Doppelfugenritzung. Darüber spätere Putzschicht, wohl barock. An der Ostwand und an der Ostecke der Nordwand nachträglich angesetzte Streben. Die Fenster rechteckig (1729), an der Südseite zwei Fenster zu Seiten des neuen Anbaues vermauert. Vermauertes spitzbogiges Fenster an der Ostwand, mittelalterlich. Traufgesims aus Ziegeln, frühestens barock. Westturm dreigeschossig.
Inneres: Wände verputzt und gestrichen. Holztonne von 1850.
Einbauten und Ausstattung aus den vierziger Jahren des 19. Jh.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937