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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Lipke (Lipki Wlk.)

1580 erlaubten die Brüder Wolf und Christoph v. Rühlicke zu Gralow ihren Untertanen, „auff der Lybky zu bauen“. 1658 waren ein Schulze und sieben Bauern auf 26 Hufen vorhanden. 1601, nach dem Tode des Christoph v. Rühlicke, zog sein Sohn Dietrich nach Lipke und richtete sich dort einen Rittersitz ein. Das Dorf gehörte ihm und seinem Bruder Wolf auf Gralow zu halben Teilen. Gegen Ende des 17 Jh. zerfiel der Rülicke’sche Besitz, und zusammen mit Teilen von Gralow ist wohl auch Lipke um 1700 an Paul v. Brand gekommen (vor 1713), dessen Nachkommen es noch 1802 gehörte. Die Familie v. Brand entfaltete im 18.Jh. eine reiche Siedlungstätigkeit im Netze – Warthe Winkel, 12 Kolonien sind von ihnen seit 1750 angelegt worden, darunter Neu Lipke, Albrechtsthal und Bernhardinenhof.  – Mutterkirche für Pollychener Holländer und Lipkeschbruch seit 1861, vorher Tochterkirche von Guscht (Kreis Friedeberg). Kirche bereits 1692 vorhanden.
Wappen:  Grün drei goldene Weizenhalme.

Kirche
Patron: Gut Lipke. Kirchenbücher seit 1710, Kirchenkassenbuch ab 1795 und Pfarrakten im Pfarrhaus.
Die jetzige Kirche ist ein Neubau von 1911. Photographien der ehemaligen Fachwerkkirche in der Sakristei.
Ausstattung: Kelch aus Silber. Gestiftet 1815 von Benjamin Gottlieb Bentzmann.
Zwei Altarleuchter aus Zinn, versilbert. Gestiftet von M.V.P. 1687.
Gemäde , Christus am Kreuz. Ende des 18.Jh.
Lesepult aus Holz, in schlichten Empireform, Anfang des 19. Jh.

Wohnhäuser
Im Dorf noch mehrere Blockhäuser, z.T. überputzt, mit Stall und Wohnung unter einem Dach. Das Gutsarbeiterhaus am Westausgang des Dorfes, gegenüber dem Gut, ist ein verputzter Fachwerkbau für vier Familien, mit einer großen „schwarzen Küche“.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937