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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Liebenow (Lubno)

1243 wurde den Templern vom Lebuser Bischof das Recht auf den Zehnten in dem Dorf „Lubno“ bestätigt, das sie von dem Grafen Volosto erhalten hatten. Wohl 1262 kam Liebenow aus dem Besitz der Templer an die Mark Brandenburg. 1337 sind in „Libenow“ die adligen Familien v. Wulkow und v. Dornstedt begütert. Das Dorf hatte 64 Hufen. 1355 bestätigte Karl IV. dem Kloster Himmelstädt den Besitz von Liebenow, obwohl der Ort 1300 nicht unter den dem Kloster zugewiesenen Orten erscheint. 1460 bis 1617 ist die Familie v. Strauß in Liebenow nachweisbar, im 18. Jh. treten als Besitzer Hanff und v. Beerfelde auf. Ab 1840 ist das Gut im Besitz der v. Bassewitz, jetzt v. Treichel. – Tochterkirche von Hohenwalde. 1337 vier Pfarrhufen genannt.

Patron: Güter LIebenow und Hohenwalde. Kirchenbücher seit 1763, Kirchenrechnungen ab 1781 und Pfarrakten im Pfarrhaus in Hohenwalde.
Lage: In der Südostecke des Dorfes gegenüber dem Gutshof auf dem Kirchhof, erhöht. Umgebende Mauer teils Feld- teils Bachstein.
Äußeres: An der Südseite im Osten Spuren eines mittelalterlichen Sakristeianbaues. Sorgfältige Quaderung, am besten auf der Nordseite. Westseite verputzt, mit Giebelfeld aus Backsteinen. Westportal flachbogig, im Verputz die Jahreszahl 1786 (erneuert). Vermauertes spitzbogiges Portal an der Nordseite mittelalterlich. Die Fenster rundbogig,mit verputzter Ziegelleibung (1796).
Inneres: Wände verputzt, flache verputzte Decke.
Einbauten: Altar, Empore und Gestühl aus dem 19. Jh. (1834/35, 1846 und folgende Jahre). Orgelprospekt um 1800. Kelch aus Silber, vergoldet. Auf dem Fuß Inschrift: J.M.H. – G.V.Ao 1702“. Der Kelch ist jedoch sicher mittelalterlich.
Kelch aus Silber vergoldet. Gestiftet 1725 von Friedrich Hanff und Johanna Maria Hanff geb. Viccius.
Glocke, 77 cm Dm. 1798 gegossen von J.F. Thiele in Berlin.

Altes Gutshaus
Jetzt Inspektorhaus, gegenüber dem neuen Gutshaus. Schlichter zweistöckiger Putzbau mit Auffahrtrampe. Im Kamin war angeblich die Jahreszahl 1765 angebracht.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937