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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Landsberger Holländer (Chwalowice)
Etwa 11 km südwestlich von Landsberg. Streusiedlung.

1686 auf dem „Großen Werder“ zwischen Warthe und Clemente vom Landsberger Magistrat als Kolonie mit zunächst drei Wirten angelegt, bis zur Mitte des 18. Jh. weitere Kolonisten angesetzt. 1802 waren 53 Wirtschaften vorhanden. – Bis 1855 Tochterkirche von Dechsel, jetzt Mutterkirche für Giesenaue, Johanneshof und Ludwigsthal.

Patronatsfrei. Kirchenbücher seit 1761 und Pfarrakten im Pfarrhaus. Im Stadtarchiv Landsberg: Akten betr. Kirchensachen von 1756.
Lage In der Mitte des Dorfes erhöht auf einem Rasenplatz, dem ehemaligen Friedhof.
Baugefüge: Fachwerkbau mit Walmdach und Vorhalle an der östlichen Breitseite, erbaut um 1790 (Akten im Stadtarchiv Landsberg). Hölzernes Glockengerüst südlich neben der Kirche.
Äußeres: Die Gefache mit Ziegeln, verputzt. Hohe flachbogige Fenster.
Inneres. Verputzt, flache Balkendecke.
Einbauten: Kanzelaltar, Ende des 18. Jh., weiß gestrichen. Emporen und Gestühl aus der Bauzeit, auf einem Balken der Emporenbrüstung auf der Eingangsseite eingeritzt die Jahreszahl 1793 und der Name Möscht (?).
Ausstattung: Kruzifix, der Gekreuzigte aus Messing, von 1834.
Kronleuchter aus Messing. Schild mit Inschrift: „Gewidmet von der Gemeinde zu Landsberger Holländer zum Andenken der Reformationsfeier d. 25. Juni 1830 von Gurtler Joh. Kolitz“.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937