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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Giesenaue (Jeyki)
7 km südwestlich von Landsberg.

1773 als „Entreprise“ auf Landsberger Kämmereigebiet angelegt. Benannt nach dem Kriegsrat Giesen. Es wurden ein Erbzinsgut und 15 Kolonistenstellen mit je 12 Morgen eingerichtet. 1788 wurde die „Etreprise“ aufgeteilt. Die hierdurch entstandene Siedlung Groß Giesenau und die alte Siedlung Klein Giesenau sind 1929 vereinigt worden.  – Tochterkirche von Landsberger Holländer.
Plan von Groß Giesenau von 1824 im Stadtarchiv Landsberg. Aufmessungen eines abgerissenen Fachwerkhauses im Provinzial Denkmalarchiv.

Patronatsfrei. Kirchenbücher seit 1789, Kirchenbausachen ab 1822 und weitere Pfarrakten im Pfarrhaus in Landsberger Holländer.
Lage: Etwas abseits vom Dorf, neben dem Deich.
Baugefüge: Fachwerkbau von 1823, ohne Turm.
Äußeres: Gefache mit Ziegeln, verputzt.
Inneres: Wände verputzt. Flache Bretterdecke, an den Seiten leicht herabgezogen.
Einbauten: Kanzelaltar aus Holz. Unter der Kanzelplattform Inschrift: „Diese Gotteshaus ist von der Gemeinde erbauet worden Giesenaue, Anno 1823, den 4. Juli ist der Schluß gemacht von Maler Döderlein“. Darunter Inschrift betreffend die Erneuerung von 1900. Empore auf schlanken Holzsäulen.
Ausstattung: Altarkreuz mit Messingkruzifix in altertümlicher Form (wie in Landsberger Holländer),. Gestiftet 1843 von Maria Friederike Borchardt. Zwei Altarleuchter aus Messing. Gestiftet von Anna Christina Peschin 1801.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937