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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Gennin
10 km südwestlich von Landsberg, an der Ostbahn.
Straßendorf mit Platzartiger Erweiterung.

1278 schenkte Markgraf Albrecht III. der Stadt Landsberg eine Insel im Bruch zwischen „Loppow“ und „Jenyn“. 1300 wurde der Ort dem Kloster Himmelstädt überwiesen, doch 1337 finden wir „Genyn“ ganz im Besitz der v. Wedinghe. 1353 wurden die v.d. Marwitz als Besitzer genannt, 1355 bestätigte Karl IV. dem Kloster Himmelstädt den Besitz von Gennin. 1473 erwarb jedoch das Kloster wieder ein Viertel von Gennin, die übrigen Teile gehörten weiterhin den v.d. Marwitz.1728 erwarb Friedrich Wilhelm I. die Marwitzschen Anteile und legte sie dem Amt Himmelstädt zu. 1807 vernichtete ein großer Brand fast das ganze Dorf. Beim Wiederaufbau trennten sich 13 Kossäten und bauten ihre Gehöfte im Bruch neu auf. Hieraus entstand die Gemeinde Neu Gennin. – Tochterkirche von Stennewitz.

Patron: Regierung. Kirchenbücher seit 1753, Matrikel von 1693, Rechnungen seit 1764 und weitere Pfarrakten im Pfarrhaus in Stennewitz. Bericht über den Bau der jetzigen Kirche im Kirchenbuch. Baupläne von 1811 im Besitz von Baurat Königk in Landsberg, gez. Pappritz.
Lage: In der Mitte des Dorfes auf dem Anger, auf dem Neubau 1812 eingeebneten Kirchhof.
Baugefüge: Putzbau mit Satteldach, Westturm und eingezogener Apsis, nach dem Dorfbrand von 1807 in den Jahren 1811/12 von Landbaumeister Matthias ausgeführt (nach Plänen von Pappritz), 1864 Ausgestaltung des Innern. Erneuerung 1882 und 1912.
Äußeres: Turm dreigeschossig, Wetterfahne mit der Jahreszahl 1833.
Inneres: Die Wände verputzt und hell gestrichen.
Einbauten: Altartisch, Kanzel, Empore, Gestühl und Türflügel aus der Bauzeit der Kirche. Orgel Anfang des 19.Jh., Gehäuse in klassizistischer Form, 16 Register.
Ausstattung: Kelch aus Silber vergoldet, 18. Jh. und zwei Altarleuchten aus Zinn.

Bockwindmühle
Am östlichen Ausgang des Dorfes gelegen, ohne Flügel, in der Wetterfahne die Jahreszahl 1844 und die Buchstaben A.K.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937