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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Fichtwerder (Świerkocin)

1767 wurde auf dem Fichtwerder ein königliches Kommissionshaus erbaut, von wo aus man die Warthebewallung leitete, 1769 wurde ein großes Brauhaus errichtet. Eine 1768 eingerichtete Prahmfähre ist 1770 durch eine Brücke ersetzt worden. 1774 wurden 42 Familien mit je 5 Morgen Land angesiedelt und in 21 Doppelhäusern untergebracht. Die Kolonie war dem Amt Pyrehne unterstellt. – Tochterkirche von Pyrehne.

Kirche
Patronatsfrei. Kirchenbücher seit 1731 und Pfarrakten im Pfarrhaus in Pyrehne.
Lage: In der Mitte des Dorfes erhöht, auf dem ehemaligen Kirchhof.
Baugefüge: Fachwerkbau von 1846/48, turmlos, mit Satteldach, westliche Giebelwand 1895 massiv erneuert, die übrigen Wände 1934 völlig verputzt. Hölzernes Glockengerüst neben der Kirche.
Inneres und Einbauten: An den Längswänden das Fachwerkgerüst freiliegend. Flache Balkendecke. Emporen mit durchgehenden Stützen, Altar und Kanzel aus der Bauzeit.
Ausstattung: Zwei Altarleuchter aus Holz. Schlicht, aus der Bauzeit der Kirche. Kronleuchter aus Bronze, ähnlich dem 1816 datierten in Döllensradung.

Eine Reihe von Doppelhäusern aus Fachwerk erhalten. Großes Fachwerkhaus, westlich der Dorfstraße, abseits gelegen, aus dem 18. Jh., wohl zu den Bauten der Verwallungskommission gehörig. Sehr breit, zwei Stuben hintereinander, riesige „schwarze Küche“. Kleineres Fachwerkhaus angebaut.

Bockwindmühle
Mit Blech verkleidet, aus neuerer Zeit, in Betrieb.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937