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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Eulam (Ulim)
6 km südlich von Landsberg. Angerdorf.

1316 bei der Belehnung der v. Uchtenhagen mit Meseritz genannt. 1325 übereignete Markgraf Ludwig d. Ä. der Stadt Landsberg das Dorf „Ulem“. Trotzdem hören wir 1363 nochmals von einer Erwerbung des Dorfes durch die Stadt. 1406 gehörte Eulam zu den Dörfern, aus denen der Posener Bischof den Zehnten forderte. – Seit 1797 Mutterkirche für Derschau, Rodenthal, Roßwiese und Egloffstein, vorher Tochterkirche von Dechsel.

Kirche
Patron: Stadt Landsberg. Kirchenbücher seit 1750, Matrikel 1813 und weitere Pfarrakten im Pfarrhaus. Im Stadtarchiv Landsberg Kirchenakten ab 1678, darin Entwurf zum Turmbau von 1747. Im Stadtbauamt Plan der Fachwerkkirche von 1678 mit Turm von 1747. Grundriß der alten Kirche im GStA.
Die jetzige Kirche ist ein Neubau von 1874/76 an Stelle einer Fachwerkkirche von 1678 (mit Turm von 1747), die etwas weiter westlich auf dem Dorfanger lag.
Ausstattung. Glocke, gegossen 1701 von Johann Jakob Schultz in Berlin. Die lateinische Inschrift nennt „Johann Georg Hoffmann, Pastor, Johann Valentin Conrad Consul Ecles. Provisor, Bartholomäus Koppel Senator und Provisor“.
Im Landsberger Heimatmuseum befinden sich ein Taufbecken aus Zinn, zwei Gemälde von einem Altar: Kreuzigungsdarstellung und Auferstehung. Öl auf Holz. Primitive Malerei in rot, blau und weiß. Auf der Rückseite der Auferstehungstafel Inschrift: „Dieser Altar ist zum erstenmahl gemahlet worden 1697. Hiernach durch Ansuchen und Stiftung des hiesigen Herrn Prediger Münch und Herrn Lehn Schultzen Jahn, beide Kirchenväter G. Bumcke und C. Hänseler zum zweitenmahl von neuem anna 1787 durch den Maler Cousinet aus Landsberg gemahlet worden“.

Pfarrhaus
Im Stadtarchiv: Pläne von Weyrach „zur Reparierung“, 1780 und 1786. Das jetzige Pfarrhaus massiver Bau von 1834.

Bockwindmühle
Im Nordosten des Dorfes gelegen, in Betrieb.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937