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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Derschau (Dzierzów)

Derschau wurde 1770 mit 25 Doppelhäusern angelegt (5 Morgen – Stellen), Leopoldsfahrt 1772 mit 22 Stellen zu je 40 Morgen, Rodenthal 1774 für 22 Familien mit je 30 Morgen, alle auf dem Gebiet der Landsberger Kämmerei. Die Namen stammen von dem Minister v. Derschau, dem Oberfinanzrat Roden und dem Fürsten Leopold von Anhalt – Dessau, der 1774 eine Reise durch das Warthebruch unternahm. Derschau wurde 1856 von einer großen Feuersbrunst heimgesucht. – Die beiden Kirchen in Derschau und Rodenthal Tochterkirchen von Eulam.

Kirchen
Kirche für Derschau und Leopoldsfahrt.
Patron: Stadt Landsberg. Kirchenbücher seit 1796 und Pfarrakten im Pfarrhaus Eulam. Im Stadtarchiv Landsberg Akten betr. Kirchensachen ab 1798.
Die jetzige, in der ehemaligen Kolonie Derschau gelegene Kirche ist ein Neubau von 1862 an Stelle der 1856 abgebrannten Fachwerkkirche von etwa 1770/74, die 1787 ausgebaut wurde.

Kirche in Rodenthal
Patron: Stadt Landsberg. Kirchenbücher seit 1797 und Pfarrakten in Eulam. Im Stadtarchiv Landsberg Kirchenakten ab 1781.
Die jetzige Kirche wurde 1879 an Stelle einer Fachwerkkirche aus dem Ende des 18.Jh., die mit der Schule unter einem Dach lag, errichtet.
Ausstattung: Zinnkelch, laut Inschrift von 1783.
Zwei Altarleuchter aus Zinn. Laut Inschrift von 1788, der eine von M. Hahnert, der andere von D. Hoffmannin verehl. Hahnerten gestiftet.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937