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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Czettritz (Ciecierzyce)
7 Km südöstlich von Landsberg,
1929 durch Zusammenlegung der Koloniedörfer Groß- und Klein Czettritz entstanden.

Klein Czettritz wurde 1767 für 50 Familien mit 25 Doppelhäusern (5 Morgen – Stellen) angelegt, Groß Czettritz 1768 für 40 Familien mit insgesamt 1702 Morgen, beide auf Landsberger Kämmerei – Boden. Den Namen erhielt die Kolonie nach dem Kommandeur des Landsberger Dragonerregiments. Tochterkirche von Dechsel, seit 1795, vorher von Landsberg aus versorgt.
Kartenausschnitt.

Kirche
Patron: Stadt Landsberg. Kirchenbücher seit 1775 und Pfarrakten im Pfarramt zu Dechsel. Im Stadtarchiv Landsberg: Akten betr. Kirchensachen ab 1773, Bau eines Bethauses 1787 und folgende Jahre.
Die jetzige Kirche in „Groß Czettritz“ ist ein Neubau an Stelle der 1926 abgerissenen Fachwerkkirche von 1788/89
Einbauten: Bruchstücke von Kanzelaltar und Taufe in der Schule aufbewahrt.
Ausstattung: Kelch aus Zinn, laut Inschrift von 1779.
Taufschüssel aus Zinn, Inschrift von 1839 nennt C.W. Henseler, Prediger, Dormann, Küster, F. Voß und H. Dickmann, Kirchenvorsteher, G. Roestel und M. Wolf, Schulzen in Groß und Klein Czettritz, Dohrmann und Märten, Gerichtsmänner.
Zwei Altarleuchter aus Zinn,  gestiftet 1796 von M. St.

Plan von Weyrach für ein Einfamilienhaus in Klein Czettritz im Stadtarchiv Landsberg, dort auch Akten betr. Brand und Wiederaufbau von acht Kolonistenhäusern 1786.

Bockwindmühle
In „Groß Czettritz“, neben der Kirche gelegen.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937