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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Cladow

1300 wurde „Cladowe“ den Mönchen von Kolbatz für das neu gegründete Kloster Himmelstädt überlassen. Die Urkunde ist in Cladow selbst ausgestellt. 1311 und 1314 wird dem Abt von Kolbatz der Besitz bestätigt. 1337 finden wir in „Gladow“ außer 22 Hufen im Klosterbesitz noch Adlige im Ort als Lehnsträger ansässig. Es bestanden 5 Rittersitze. Nach und nach hat Himmelstädt die adligen Anteile erworben bis auf einen Anteil von 12 Hufen, den noch 1517 die v.d. Marwitz in „Cladow“ besaßen. 1589 gehört das ganze Dorf zum Amt Himmelstädt. Es gab dort ein Amtsvorwerk. – 1809 bestand bereits die Oberförsterei, außerdem zwei Teeröfen. – Mutterkirche für Heinersdorf und Himmelstädt. Pfarrer bereits 1313 erwähnt.

Kirche
Patron: Regierung. Kirchenbücher seit 1654, Matrikel von 1694, Rechnungsbücher ab 1736 und weitere Pfarrakten im Pfarrhaus.
Die jetzige Kirche wurde 1858/60 an Stelle einer Fachwerkkirche von 1779 erbaut (Photographie der alten Kirche mit Satteldach und Westturm in der Sakristei).
Ausstattung: Zwei Altarleuchter aus Zinn, Inschrift von 1774 nennt Pastor Frentzel, Barth. Sasse, Friedrich Bahr, Kirchenväter.

Oberförsterei
Auf der Westseite des Dorfangers, Putzbau aus der ersten Hälfte des 19.Jh. Zugehöriges Fachwerkhaus mit Krüppelwalmdach.

Bockwindmühle
An der Straße nach Himmelstädt gelegen, in Betrieb.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937