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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Briesenhorst (Brzeźno)
24 km nordwestlich von Landsberg. Siedlungsdorf von unregelmäßiger Anlage.

Der Ort wurde 1751 als Erbzinsvorwerk und Kolonie von Hofrat Nerger im Massinschen Forstrevier angelegt und mit 24 Kolonisten besetzt. Aus dem Erbzinsvorwerk entwickelte sich ein Lehngut, das 1895 in einzelnen Teilen verkauft wurde. 1803 – 1805 wurde jenseits des Briesensees Neu Briesenhorst mit 24 weiteren Kolonistenstellen angelegt. – Tochterkirche von Berneuchen, seit 1865.

Kirche
Patron: Dorf Briesenhorst. Kirchenbücher seit 1765 und Pfarrakten im Pfarrhaus Berneuchen.
Die jetzige Fachwerkkirche wurde 1867 errichtet. Vorher Bethaus in der Schule.
Ausstattung: Kronleuchter, Bronze, etwa 110 cm hoch. Geschwungener Reif mit sechs Kerzenhaltern, an drei Ketten aufgehängt. Fähnchen mit der Jahreszahl 1816.

Bauernhäuser
Von den ursprünglichen 16 Siedlerhäusern der ersten Anlage hat sich in einem Haus die alte Aufteilung gut erhalten (Hof Nitsche). Stall und Scheune mit der Wohnung unter einem Dach. „Schwarze Küche“. Zugang an der Giebelseite, diese außerordentlich breit. Tür aus der Zeit um 1800.

Bockwindmühle
Die südlichere angeblich von 1833, die andere Ende des 19.Jh. aus der Gegend von Fichtwerder hierher versetzt. Beide in Betrieb.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937