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Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)
Blumberg (Mościce)

1295 in einer Grenzfestlegung die Heide zwischen „Lumenbere“ und Batzlow genannt. 1337 gehörte „Blumenberg“ zur „terra“ Landsberg und hatte 64 Hufen, darunter 4 Pfarrhufen. Lehngut und Wassermühle erwähnt. 1350 war Dobergast v.d. Ost Lehnsträger, 1473 saßen dort die Witte. Später dem 1540 neugebildeten Amt Quartschen zugelegt. 1718 bestand ein königliches Vorwerk, das bereits 1858 mit Radorf vereinigt war. – Im Mittelalter gehörte der Ort zum Bistum Lebus, Pfarre bereits 1337 vorhanden. Mutterkirche für Groß Cammin

Patron: Regierung. Kirchenbücher seit 1761, Kirchenrechnungen ab 1769, Bauakten ab 1813 und weitere Pfarrakten im Pfarrhaus.
Lage: Inmitten des Dorfes auf dem alten Friedhof.
Baugefüge und Äußeres: Massiver Neubau von 1867/68 an Stelle der alten Feldsteinkirche, Westturm von 1737, aus Backstein, verputzt. Turmuhr. Vorn steht die Jahreszahl 1737, wohl erst bei der Instandsetzung 1904 (Jahreszahl in der Wetterfahne) angebracht.
Im Dachboden ist an der Turmostwand der Dachanfall der alten Kirche zu sehen, die demnach schmaler oder niedriger gewesen ist (Breite in Höhe der jetzigen Decke etwa 5,50 m).
Ausstattung: Zwei Altarleuchter, Zinn versilbert. Gestiftet von „G.H. Pauli, Kaufmann zu Frankfurt, und M.D. Paulin geb. Lubekussin 1764“.

An der Dorfstraße gegenüber dem Dorfteich. Fachwerkhaus, zur Straße hin tiefe Laube mit vier flachbogigen Öffnungen. Die fünf Ständer über Längsbalken auf Findlingssteinen. Tür asymmetrisch in der Giebelwand, hinter dem Flur die „schwarze Küche“. Strohdach. Am hinteren Ende Stallungen angebaut, deren Wände massiv erneuert.

Fachwerkhaus
Nr. 45, Schmiede, mit alter Tür, darüber die Inschrift: „F.A. 1822“.

Bockwindmühle
Am Ostende des Dorfes gelegen, in Betrieb.

Quelle:
Die Kunstdenkmäler des Stadt- und Landkreises Landsberg (Warthe)
Bearbeitet von Kurt Reißmann
Vorarbeiten von Georg Voß () und Otto Korn
Mitarbeiter: Eberhard Küster und Fritz Buchholz
Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937