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§ 15 In der Brückenvorstadt

Sie umfasst den Teil der Stadt, welcher sich südlich der Warthe ausbreitet und sich von dem nördlichen Stadtgebiet durch eine tiefere Lage unterscheidet. Weil sich deshalb sehr der Gefahr der Überschwemmung ausgesetzt ist, so hat man sie ringsum durch Dämme oder Wälle zu schützen versucht. (Wall, Rundungswall, Längenwall.) Der Bahnhof ist mit der Maschinenbau- Aktiengesellschaft Pauksch, der größten Fabrik Landsbergs, durch ein Gleis verbunden. Die Fabrikanlage erstreckt sich von der Dammstraße über die Propstei bis zur Angerstraße. Es werden in ihr besonders Maschinen aller Art und größere Kessel hergestellt. Die Netz- und Kabelfabrik liegt ebenfalls in der Angerstraße. Im Süden wird die Dammvorstadt durch den Brenkenhofkanal begrenzt. In dem Dreieck zwischen diesem und dem Rundungswall liegt der Winterhafen; er dient besonders zur Aufnahme der staatlichen Stromfahrzeuge während des Winters, wie auch zu ihrer Ausbesserung. Jenseits des Kanals schützt links der Borkower und rechts der Költscher Wall den südlichsten Teil der Stadt, den großen Anger, vor Überschwemmungen. Über den Kanal führt die Kanalbrücke. Seit alter Zeit war die Stadt verpflichtet, den Damm durch das noch nicht entwässerte Bruch mit zwanzig Brücken zu bauen und zu erhalten. Dafür hatte sie das Recht, für die Benutzung Zoll zu erheben; darum befindet sich heute noch an der Kanalbrücke ein Zollhaus mit Schlagbaum. Weiter abwärts ist der Kanal von der Landsberg - Schweriner Bahn überbrückt. Jenseits des Kanals liegen die Seilerei und die Holzschneidemühle.
  
Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)