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§ 10 Die Konkordienkirche

Die Konkordienkirche  hat ihren Platz an der Friedebergerstraße, gegenüber der Mündung der Bergstraße. Schon im Jahre 1458 wurde auf dieser Stelle vom Rate der Stadt zu Ehren des Märtyrers Laurentius und der hl. Gertraud eine Kapelle gegründet. Sie führte den Namen Gertraudenkapelle. Nach der Reformationszeit geriet sie in Verfall, da in ihr kein Gottesdienst mehr abgehalten wurde. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts erfolgte der Wiederaufbau des Gotteshauses und im Jahre 1704 seine feierliche Einweihung. Die neue Kirche war für die lutherische und reformierte Gemeinde der Stadt bestimmt; sie erhielt darum auf Anordnung des Königs Friedrich I. den Namen Templum Concordiae. Der gleichzeitig erbaute Turm wurde später wegen des schlechten Fundaments so baufällig, dass er abgetragen werden musste; zum neuen lieferte Friedrich Wilhelm I. das Bauholz. Dem großen Brande im Jahre 1768, wodurch die ganze Zantocher Vorstadt in Asche gelegt wurde, fiel auch die Konkordienkirche und ihr neuer Turm zum Opfer. Erst 1776 erstand die Kirche aufs neue aus Schutt und Trümmern, wie sie sich heute noch dem Auge darbietet. Sie wurde in Kreuzform angelegt; der Turm ist erst viel später erbaut worden. Der die Kirche umgebende Friedhof wurde 1823 in Anlagen verwandelt und gegen die Straße durch eine Steinmauer abgegrenzt. In jüngster Zeit ist diese beseitigt worden, um einer Verbreitung der Straße Platz zu machen.
Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)