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§ 5. Der Pauckschbrunnen.

Auf der Stelle, wo einst das alte Rathaus stand, auf dem sogenannten Buttermarkte, erhebt sich der Pauckschbrunnen, eine Zierde der Stadt, umgeben von einem nach Westen geöffneten Baumrechteck rotglühender Kastanien. Er wurde vom Kommerzienrat H. Pauksch an seinem 80. Geburtstag gestiftet und im Juni 1897 feierlich enthüllt und der städtischen Verwaltung übergeben. Der Schöpfer des Kunstwerkes ist der Bildhauer C. von Uechtritz in Berlin.
Der Brunnen stellt als Hauptfigur auf einer Felsplatte eine Wasserträgerin dar, die an einem Tragholze zwei Eimer hält und im Begriff ist, die an der Brunnenröhre übervoll geschöpften Gefäße teilweise zu entleeren. Die tiefer stehenden Nebenfiguren versinnbildlichen die Landsberger Gewerbe: Maschinenbau, Schifffahrt und Fischerei; denn der Knabe und das Mädchen zur Linken der Figur spielen mit Angelrute, Netz und Kahn, der Knabe zur Rechten besitzt Zahnrad und Hammer als Abzeichen. Der Brunnen ist von einem an der Vorderseite regelmäßig ausgebuchteten Bassin umgeben, in welchem zwei bronzene Schildkröten auf Felsstücken gelagert sind, woraus sich ein Wasserstrahl ergießt. Um das Bassin läuft ein Rundgang, zu dem zwei Stufen empor führen. Der ganze Bau erhebt sich etwa 5,6 m über das Pflaster des Marktes und besteht aus Warthauer Sandstein, mit Ausschluss der Figuren und ihrer Abzeichen, welche aus Denkmalbronze gegossen sind.

Die Rückseite trägt auf einer Platte die Inschrift:
„Seiner Vaterstadt gestiftet am 13. April 1896 von H. Paucksch, Kommerzienrat.“
Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)