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Landsberg a.Warthe
(Gorzow Wielkopolski)
Landsberg a.Warthe
(Gorzow Wielkopolski)
Landsberg a.Warthe
(Gorzow Wielkopolski)
Aus Landsbergs Vergangenheit 1910 - 1914
Jahr
Ereignis
1. Jan. 1910
40jähriges Geschäftsinhaberjubiläum des Kommerzienrats Schroeder.
1. Jan. 1910
Justizrat Kunckel wird unbesoldeter Stadtrat.
1. Jan. 1910
Gerichtsassessor Mertens wird Magistrats- Hilfsarbeiter.
21. Jan. 1910
Die Stadtverordneten genehmigen eine neue Gehaltsordnung für die städtischen Beamten. Sie erfordert rund 20 000 Mark mehr.
2. Feb. 1910
Kaplan Rodzis wird Pfarrer der katholischen Gemeinde.
4. Feb. 1910
Fabrikbesitzer Max Bahr stiftet 5000 Mark für weitere Herstellung des Schönfliesparkes und 1350 Mark pro Jahr zugunsten unbemittelter Schüler.
4. Feb. 1910
Die Robert Bahr Stiftung erhält von einem Wohltäter 1000 Mark.
24. Feb. 1910
Annahme der Magistratsvorlage „Gleichstellung der Realsteuern mit der Gemeindeeinkommensteuer“.
24. Feb. 1910
Infolge Einspruchs gegen die Stadtverordnetenwahl fand Nachwahl statt; es treten statt des gewählten einen Sozialdemokraten (Restaurateur Kayser) deren 5 (Kayser, Erdmann, Sassenhagen, Jähnicke, Giersch) in das Kollegium ein.
9. April 1910
Einziehung des Türmerpostens auf der St. Marienkirche.
18. April 1910
Stadtältester Brahtz legt sein Amt als unbesoldeter Stadtrat nieder.
7. Juni 1910
Brandenburgischer Städtetag in Landsberg (Warthe).
24. Juni 1910
Beteiligung der Stadt an der Besiedelungsgesellschaft „Eigene Scholle“ mit 30 000 Mark.
8. Juli 1910
Konflikt zwischen Stadtverordneten und Magistrat einerseits und Polizeidirigent andererseits wegen der Tanzerlaubnis.
31. Aug. 1910
Direktor der Landesirrenanstalt, Geheimer Sanitätsrat Dr. Gock gestorben.
9. Sept. 1910
41 000 Mark für Pflasterung der Chaussee Dechsel – Altensorge.
9. Sept.
1910
Erwerbung des Grundstückes Kladowstraße 30 für 15 000 Mark für die Kleinkinderbewahranstalt.
20. Sept. 1910
Gefangenenaufseher Schönke wird durch Gefangene erwürgt.
23. Sept. 1910
Der Männerturnverein baut im Zanziner einen Geräteschuppen.
1. Okt. 1910
Lehrer Ferdinand Walther tritt nach 50jähriger Berufstätigkeit und 33jähriger Tätigkeit in Landsberg in den Ruhestand.
1. Okt. 1910
Eröffnung des Triebwagenverkehers auf der Strecke Landsberg – Küstrin – Frankfurt a.O.
17. Okt. 1910
Aufhebung der nebenamtlichen Kreisschulinspektion Landsberg 1 und Küstrin. Kreisschulinspektor im Hauptamt: Koesling.
22. Okt. 1910
Änderung des Vertrages mit dem Elektrizitätswerk. Infolge Minderdotierung des Erneuerungsfonds wird die Stadt außer ihren festen Bezügen noch jährlich etwa 14 000 Mark Gewinnanteil erhalten.
18. Nov. 1910
Fabrikbesitzer Stadtverordneter Hans Stoeckert wird zum unbesoldeten Stadtrat gewählt.
18. Nov. 1910
Erhöhung des Schulgeldes in der städtischen Höheren Mädchenschule von 60 und 100 Mark auf 100 und 130 Mark.
12. Dez. 1910
Pastor Staeglich von der Konkordienkirche tritt in den Ruhestand.
13. Dez.1910
Bei der Volkszählung hat Landsberg 39332 Einwohner. 1905: 36934. Der Landkreis zählt 54094 Einwohner. 1905: 55690.
20. Dez. 1910
Die Eisenbahnbehörde ersucht den Magistrat, ihr zwecks Hochlegung der Ostbahn die Grundstücke am Bollwerk bis 1. August 1911 zur Verfügung zu stellen. Sie trägt zu den Erwerbskosten 500 000 Mark bei.
1. Jan. 1911
Justizrat Pohl legt sein Amt als Stadtverordnetenvorsteher und sein Mandat als Stadtverordneter nieder. Er wird Ehrenbürger und Geheimrat.
1. Jan. 1911
Warthebettverschiebung am Max Bahr‘schen Fabrikhafen nach Süden.
2. Jan. 1911
Einführung des neuen Direktors der Landesirrenanstalt Dr, Riebeth aus Eberswalde.
6. Jan. 1911
Buchdruckereibesitzer Hugo Schneider wird zum Stadtverordnetenvorsteher, R.A. Dr. Binting zum Stellvertreter gewählt.
18. Jan. 1911
Aufstellung des Bürgermeisters Lehmann als gemeinsamer Kandidat der Nationalliberalen und Freisinnigen für die Reichstagswahl 1912.
7. Feb. 1911
Enteignungstermin für die Grundstücke Bollwerk 3 (Knispel). Dieses wird auf 48 000 Mark, die drei anderen (Schneider u. Sohn) werden auf 146 000 Mark bewertet.
7. Feb. 1911
Beschluß, einen Wettbewerb für den Rathausneubau auszuschreiben. Bewilligt werden dazu 9000 Mark.
7. Feb.1911
Die Stadtverordneten  stimmen dem Brandt’schen Brückenbauprojekt sowie einem Ortsstatut über landhausmäßige Bebauung zu.
7. Feb. 1911
Gründung eines Vereins für Frauenstimmrecht.
17. Feb. 1911
Die Stadtverordneten lehnen die Honorierung des kath. Religionsunterrichtes an der Knaben- Mittelschule und der Mädchen- Bürgerschule ab.
3. März1911
Der Bestiensee in Altensorge erhält einen dritten Schutzwall.
18. März 1911
50jähriges Jubiläum des Männerturnvereins.
25. März 1911
Abbruchsertrag der Häuser Bollwerk 2-8 16 630 Mark.
1. April 1911
Fakultativer Unterricht für weibliche Angestellte in der kaufm. Fortbildungsschule.
6. April 1911
Einführung des Pastors Meyer aus Schwerin a.W. als Pfarrer der ev.- luth. Gemeinde der Konkordienkirche.
10. April 1911
Fabrikbesitzer Max Bahr schenkt für Parkzwecke weiterer 5000 Mark.
10. April 1911
Herabsetzung der Sparkassenhypothekenzinsen von 4 ¼ auf 4 Prozent.
10. April 1911
Zur vorläufigen Einrichtung städtischer Büros in den für 165 000 Mark angekauften beiden Schwabe’schen Häusern Richtstraße 1 und 1a werden 7000 Mark bewilligt.
2. Mai 1911
Beim Konkurs der Vereinsbrauerei (Kladowstraße) kamen auf 140 571 Mark Forderungen 23 829 Mark (=17,25 Proz.) Dividende.
6. Mai 1911
Oberinspektor Paulisch vom Landarmenhaus gestorben.
6. Mai 1911
Blumentag. Ertrag etwa 5000 Mark.
19. Mai 1911
Die Robert Bahrstiftung (Säuglingskrippe) erhält 1000 Mark.
27. Mai 1911
Oberinspektor Franke aus Neuruppin wird Vorsteher der Landarmenanstalt.
2. Juni 1911
Mehrere Bürger stiften für den Schönfliespark 5000 Mark.
6. Juni 1911
Superintendent Dr. Rolke 25 Jahre Pfarrer in Landsberg, am 29 Juni ebensolange Superintendent.
16. Juni 1911
Beschluss, zum 1.4.1912 dem Lehrerinnenseminar eine aus Mädchenvolksschulklassen gebildete Übungsschule anzugliedern.
4. Juli 1911
Die Kleinkinder- Bewahranstalt zieht vom Bollwerk nach Kladowstraße 30.
8. Juli 1911
Abbruchsertrag der Häuser Bollwerk 9 und 10 420 Mark.
23. Juli 1911
Bei einem 12stündigen Gewitter schlägt der Blitz u.a. in den Turm der Konkordienkirche, der völlig ausbrennt, und in die alte Werft von Paucksch, von der ein Geräteschuppen den Flammen zum Opfer fällt. Der Turm der Kirche war mit 13500, die Glocken waren mit 6300 Mark versichert. Der Schaden am Turm allein wurde auf 6100 Mark geschätzt,
2. Aug. 1911
Die Eisenbahnbehörde erwirbt von Stoltz und Comp. zur Erweiterung des Güterbahnhofes 12000 Quadratmeter Land für 98 000 Mark.
12. Aug. 1911
Verlegung des gesamten Betriebes der Neumärkischen Zeitung von Bollwerk 6/7nach Richtstraße 56. Inbetriebsetzung der neuen 16seitigen Rotationsmaschine.
25. Aug. 1911
Einführung des schulplanmäßigen kath. Religionsunterrichts an Knaben – Mittelschule und Mädchen – Bürgerschule.
25. Aug. 1911
Beschluss, an der Ziegelstraße eine Stadthalle zu errichten.
27. Aug. 1911
Abbruch der Häuser Bollwerk 6 und 7 (ehemals Druckerei der Neumärkischen Zeitung.
18. Sept. 1911
Aufhebung des Hundemaulkorbzwanges.
22. Sept. 1911
Die Stadtverordneten beschließen, dass die Stadtverordnetenwahl der 3. Abteilung Sonntags stattfindet.
3. Okt. 1911
Deichhauptmann Kgl. Baurat Rauch gestorben.
20. Okt. 1911
Die Stadtverordneten bewilligen 10000 Mark Kredit zum Massenankauf von Kartoffeln, Gemüse, Seefischen usw., um der Teuerung der Lebensmittel entgegenzutreten.
20. Okt. 1911
Einsetzung einer Steuerdeputation
03. Nov. 1911
Wiederwahl der Provinziallandtagsabgeordneten Oberbürgermeister Ancker und Buchdruckereibesitzer Schneider.
03. Nov. 1911
Einführung von Haushaltungsunterricht in den Mädchenvolksschulen.
05. Nov. 1911
Bei der Stadtverordnetenwahl der 3. Abteilung siegen die 5 sozialdemokratischen Kandidaten mit 1215 Stimmen über die bürgerlichen Kandidaten, die 697 Stimmen erhielten.
08. Nov. 1911
Die 5 Sterbekassen wählen Lehrer Noack als gemeinsamen Vorstand und Rentier Schulz als Rendanten.
21. Nov. 1911
Gründung eines konservativen Vereins.
01. Dez. 1911
Das Wasserwerk erhält neun neue Pumpen und einen Gasmotor mit Dynamo.
15. Dez. 1911
Umbau des Bahnhofes beschlossen.
02. Jan. 1912
Eröffnung der Schifferschule.
05. Jan. 1912
Die Stadtverordnetenversammlung wählte an Stelle des Stadtv. H. Schneider, der wegen geschäftlicher Überbürdung eine Wiederwahl als Vorsteher nicht mehr annahm, Rechtsanwalt Dr. Binting zum Vorsteher und Rentier Krischker zum stellvertretenden Vorsteher.
12. Dez. 1912
Bei der Reichstagswahl erhielten Amtsgerichtsrat Holtschke (konf.) 12 483, Bürgermeister Lehmann (natl.) 5925 und Buchhändler Paetzel (Soz.) 9037 Stimmen. In der Stichwahl am 25. Januar kamen auf Holtschke 16 835 und auf Paetzel 10 771 Stimmen. Die Zahl der Wahlberechtigten betrug 32 836.
10. Feb. 1912
Die Stadtverordneten stimmen der Umwandlung  einer Polizeiwachtmeisterstelle in eine Kommissarstelle zu.
10. Feb. 1912
Für eine neue Gasrohrleitung nach der Brückenvorstadt werden 34 000 Mark bewilligt.
20. Feb. 1912
Erstes Examen am Lehrerinnen – Seminar. Alle 16 Prüflinge bestanden.
26. Feb. 1912
Die seit 1838 bestehende Buchhandlung Volger & Klein ging nebst Haus an Max Lange.
09. März  1912
Die Stadtverordneten – Versammlung beschloss, die Ückerschen Mühlen, nämlich die aus zwei Wohnhäusern bestehende Stadtmühle, die Fernemühle und die Hintermühle, zusammen mit dem Kladowteich, mit fünf Baustellen in der Bergstraße und Fernemühlenstraße, 24 Morgen Land und weiteren 77 Morgen Ackerland an der Soldiner Chaussee sowie 5 Morgen Radewiesen und einer Doppelscheune an der Pestalozzistraße für 350 000 Mark anzukaufen.
15. März 1912
Ausschreibung des Rathausbauwettbewerbes. Es gingen 145 Entwürfe ein. 700 „Unterlagen“ a 2 Mark wurden abgesondert.
15. März 1912
Beschluß, die Mädchenbürgerschule in eine Mittelschule umzuwandeln.
15. März 1912
Beschluß, in der Mittelstraße das neue Armenheim zu errichten. Raum für 80 Personen. Kosten 86 500 Mark.
29. März 1912
Beschluß, einen Gas- Einheitspreis von 14 Pfennig pro Kubikmeter – gegen bisher 12 Pfennig für Kochgas und 18 Pfennig für Leuchtgas – einzuführen.
31. März 1912
Kunstaustellung des Kunstvereins.
20. Juni 1913
Die Stadtverordneten lehnen den Verkauf des Bürgerbruchs ab
22. Juni 1913
Einweihung des Bootshauses des Männerturnvereins.
23. Juni 1913
Der Kreditverein bezieht in der Richtstraße sein neues Heim.
31. Juli 1913
Die Stadt erwirbt in der Zwangsversteigerung für 33 000 Mark die Darre, ein unschönes Gebäude an der Neuen Straße. 17 000 Mark fallen an Hypotheken aus. Letzter Besitzer war Kaufmann Hermann Cohn in Wriezen. Die Darre wird für 1675 Mark an Maurermeister Kroll auf Abbruch verkauft.
01. Aug. 1913
Pastor v. Schulz wird auch Vorsteher der Landarmen- und Korrigendenanstalt. Diese wird am 1. April 1914 mit der Anstalt in Straußberg vereinigt. Ihr Besitz geht an das Asyl über, das vergrößert und mit einem Altersheim verbunden wird.
08. Aug. 1913
Kasernen- Erweiterung.
17. Aug. 1913
Die katholische Pfarrkirche erhält neue Aufbaue für den Hochaltar und den Marienaltar. Stifter ein früherer Pfarrer der Gemeinde.
25. Aug. 1913
Der erste Spatenstich für das Volkswohlfahrtshaus in der Moltkestraße. Die Stadt mietet für Schulzwecke die von der Volkswohlfahrt- Aktiengesellschaft zu erbauende Turnhalle für 3000 Mark, ferner für 1000 Mark Räume für eine zweite Schulküche. Die Regierung gewährt 30 000 Mark Beitrag für die Jugendpflege.
31. Aug. 1913
Bootshaus- Einweihung der Rudergesellschaft.
11. Sept. 1913
Große Einquartierung von Teilen des 3. Armeekorps.
17. Sept. 1913
Die Holzbearbeitungsfabrik Bendix Söhne verlegt ihre Posener Filiale nach Landsberg.
18. Sept. 1913
Brand der Kanalbrücke, Versicherungssumme 42 200 Mark. Östlich der Brücke wird quer durch den Kanal zunächst eine Sandbrücke hergestellt, die am 23. Oktober fertig wurde. Der Neubau einer Eisenbetonbrücke erfolgt nach dem Projekt Brandt (Breslau) und ist auf 178 000 Mark veranschlagt.
19. Sept. 1913
Die Stadtverordneten genehmigen den ersten Teil des Kladowanlagenprojekts des Magistrats. Die Anlage erhält den Namen „Kaiser- Wilhelm- Park“. Regierung und Provinz gewähren je 4000 Mark Zuschuß.
22. Sept. 1913
Als erste in Landsberg wird die Kladower Straße links ungerade und rechts gerade nummeriert. Es folgen Zechower Straße, Neustadt usw.
01. Okt. 1913
Kreisschulinspektor Schreyer aus Lauenburg i. Pom. nach Landsberg versetzt.
03. Okt. 1913
Stadtv. Stein wird unbesoldeter Stadtrat. Stadtrat Klug lehnte eine Wiederwahl ab. Er war von 1894 – 96 Stadtverordneter und wurde dann Stadtrat und Stadtältester. An Stelle Klugs wird Stadtv. Carl Bergemann als unbesoldeter Stadtrat gewählt.
12. Okt. 1913
Pfarrer Damerow aus Wendisch- Serno  wird Pfarrer der evangel.- reform. Gemeinde der Konkordienkirche.
18. Okt. 1913
Leipzigfeier mit Illumination. Kommers und Festgottesdienst
31. Okt. 1913
Der Erweiterungsbau des Krankenhauses genehmigt. Kosten 225 000 Mark.
03. Nov. 1913
Bei der Stadtverordnetenwahl der 3. Abteilung siegte die sozialdemokratische Liste mit 1560 Stimmen über die bürgerliche, die 1242 Stimmen erhielt. Die Sozialisten besitzen damit alle 12 Mandate der 3. Abteilung.
16. Nov. 1913
Unter den Katholiken bildet sich ein Zentrumsverein.
23. Nov.1913
Gendarmerie- Oberstleutnant von Machui ist nach Magdeburg versetzt. Nachfolger Major v. Raumer  aus Wetzlar.
26. Nov. 1913
Im Prozeß zwischen der Stadt und dem Elektrizitätswerk erkannte das Schiedsgericht, daß das Werk ohne die Genehmigung der Stadt elektrischen Strom von der Überlandzentrale nicht beziehen darf.
12. Dez. 1913
Die städtischen Arbeiter erhalten jährlich nach 5jähriger Dienstzeit 3 Tage und nach 10jähriger jährlich 6 Tage Urlaub.
31. Dez. 1913
Kreistierarzt Veterinärrat Graffunder scheidet aus dem Amt und erhält den Kronenorden 3. Klasse. Nachfolger wird Herr v. Knobloch aus Krossen.
1. Jan. 1914
Das Armenheim in der Mittelstraße wird bezogen.
10. Jan. 1914
Der Bahnhofsumbau geht weiter. Die Lokomotive 4171 befährt als erste den Viadukt.
18. Jan. 1914
Einbruch in die katholische Kirche, wobei erheblich gestohlen wurde.
18. Jan. 1914
Landrichter Siegert wird als Nachfolger des Lehrers Rättig Vorsitzender des Stadt- und des Kreis- Kriegerverbandes.
19. Jan. 1914
Kapellmeister Vogel gestorben.
02. Feb. 1914
Direktor Dr. Riebeth von der Landsberger Landesirrenanstalt nach Brandenburg a.H. versetzt. Als Nachfolger wurde Oberarzt Dr. Marthen gewählt, der die Leitung am 1. Juli übernimmt.
13. Feb. 1914
Die Magistratsassessorenstelle wird in eine besoldete Stadtratsstelle umgewandelt, die Assessor Arnold erhält. Zugleich wird eine neue unbesoldete Stadtratsstelle geschaffen, für die Stadtv. Otto Krischker gewählt wird.
09. März 1914
Der Gasanstalt werden 160 000 Mark für den Bau von 4 Vertikalkammeröfen bewilligt.
01. April 1914
Bezirkskommandeur Oberstleutnant a.D. v. Drigalski geht in Pension. Sein Nachfolger wird Major Werner.
01. April 1914
Übernahme der Straßenreinigung in städtische Regie unter Leitung des unbesoldeten Stadtrats Stein.
03. April 1914
Aufnahme einer Sparkassenanleihe von 396 000 Mark für Kanalbrückenbau und Krankenhauserweiterung.
03. April 1914
Neues Bebauungs- Ortsstatut.
15. April 1914
Eröffnung des Schulmuseums.
05. Mai 1914
Wehrbeitrags- Vermögen 73 803 284 Mark, 20 Millionen Vermögen mehr als bekannt gewesen. Der Wehrbeitrag des Stadtkreises Landsbergs beziffert sich auf 326 884 Mark, die Staatseinkommensteuer wird infolge des ermittelten höheren Kapitals um 9697 Mark höher. Entsprechend wächst die Gemeindeeinkommensteuer um das 2,21fache.
09. Mai 1914
Stadtbaurat Keutel gestorben. Stellvertreter Diplom- Ingenieur Frisch. Er erhält den Titel Stadtbaumeister und verwaltet die Stadtbauratsstelle interimistisch, mit Sitz und beratender Stimme im Magistrat und den Deputation.
05. Juni 1914
Grabmalordnung für den Friedhof an der Friedeberger Chaussee in Vorbereitung.
12. Juni 1914
Beamtengehaltsreform – Kindergeld.
12. Juni 1914
Die Militärverwaltung kauft von Stenzel in Heinersdorf 30 Morgen, u.a. zur Errichtung Eines Artillerie- Depots.
23. Juni 1914
Erster Verkauf stadtseitig in Bürgerbruch gezogenen Gemüses.
01. Juli 1914
Friedrichstadt und Wepritz werden eine selbständige evangl. Kirchengemeinde.
01. Juli 1914
Das neue Pferdeschlachthaus in Gebrauch genommen.
07. Juli 1914
Die Bockmühle Windmühlenstr. 4 abgebrannt.