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Landsberg a.Warthe
(Gorzow Wielkopolski)
Landsberg a.Warthe
(Gorzow Wielkopolski)
Jahr
Ereignis
2. Juli 1257
Dem Schulzen Albert von Lunge wird die Gründungsurkunde der Stadt ausgestellt
1298
Das Domstift Soldin bekommt das Patronatsrecht über die Kirche in Landsberg.
1319
Markgraf Waldemar verkauft der Stadt Landsberg das Dorf Glinick(Altensorge).
--
Landsberg huldigt Wratislaw von Pommern.
1325
Markgraf Ludwig schenkt Landsberg das Dorf Eulam.
1326
Der Landkreis wird von den Polen verheert.
1345
Landsberg erhält gelegentlich einer großen Feuerbrunst von Ludwig von Bayern das Dorf Dechsel geschenkt.
Nach 1345
Bau der jetzigen Marienkirche.
1372
Kernein wird Ratsdorf.
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Der Rat von Landsberg kauft vom Kloster Paradies die spätere Kuhburg.
1374
Landsberg im Bann.
1402
9. August. Der Rat huldigt dem Deutschen Orden.
9.-15. Juni 1433
Die Hussiten belagern erfolglos Landsberg.
11. Nov. 1433
Die neumärkischen Ritter schließen einen Bund mit den Städten
1435
Polnischer Überfall.
8. Dez. 1446
Gründung der Schützengilde.
1454
Der Deutsche Orden verpfändet die Neumark an Markgraf Friedrich von Brandenburg.
5. April  1454
Die Neumark huldigt Markgraf  Friedrich.
1488
Einführung des Biergeldes.
1502
Die Pest in Landsberg.
1. Nov. 1537
Einführung der Reformation.
1549
Einführung des „neuen“ Biergeldes.
1563
Verbrennung von 4 „Hexen“.
1624
Tilly in Landsberg.
1630- 50
Schweden und Kaiserliche im ununterbrochenen Kampf um Landsberg.
1650
Ansiedlung von Holländern.
1687
Entstehung von Landsberger Holländer.
1696
Bau der Konkordienkirche.
1724
Errichtung des Waisenhauses.
1725
(?) Das Schulenburg’sche Dragoner- Regiment (Neumärkisches Dragoner- Regiment Nr. 3, Derfflinger, Grenadiere zu Pferde) erhält Landsberg zum Garnisonsorte bis 1846.
1734
Erste Straßenbeleuchtung: 66 Laternen (geht später wieder ein).
1739-40
Erfrieren sämtlicher Weinstöcke.
1744
Ostern. Die (später städtische) Höhere Mädchenschule wird als „Städtische Privatschule“ gegründet.
1758
Die Russen in der Neumark (28. August Schlacht bei Zorndorf).
1767-85
Urbarmachung des Warthebruchs.
1772
Gründung der Friedrichstadt.
1794-96
Schleiermacher in Landsberg.
1799
Gründung des Landarmenhauses.
  
Aus Landsbergs Vergangenheit
(1257 – 1799)
Die Stadt Landsberg a.W. ist keine von den allerältesten Städten im weiten Kreise ihrer deutschen Schwestern. Sie kann sich nicht rühmen, von den Römern angelegt oder in unvordenklichen Zeiten von eingeborenen Germanen oder Slawen gegründet worden zu sein. Ganz genau ist ihr Geburtstag festzustellen, und „erst“ 645 Jahre ist es her, dass sie entstand. Aber diese 645 Jahre sind vollgepfropft mit Geschichte, mit Krieg und Brand, Verwüstung und Schrecken. Polen, Böhmen, Schweden, Russen und Franzosen haben wild in ihr und in ihrer Umgebung gehaust, und mehr als einmal hat es so ausgesehen, als könne sich die Stadt von den Schlägen, die sie davongetragen hatte, unmöglich wieder erholen. Und es ist ihr doch immer wieder gelungen. Mit zäher märkischer Lebenskraft hat sie sich aufrechterhalten, und wenn sie auch bis auf den heutigen Tag keine erstaunliche Höhe der Bevölkerungsziffern erreicht hat, so ist es ihr doch geglückt in ihren Mauern einen verhältnismäßig bedeutenden Wohlstand zu entwickeln. Als Zeugen aber jener 645 Jahr schauen die Marienkirche, die Reste der Stadtmauer und manches andere wohlgefügte Werk aus Stein und Mörtel in die jetzige Zeit hinein. Was sie gesehen, und auch das, was in Landsberg vor sich gegangen ist, noch ehe sie waren, soll im Nachstehenden kurz chronologisch aufgezählt werden.