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Sportleben

Schon seit Jahren ist die Stadt bemüht, Sportwesen und Jugendpflege nach Kräften zu fördern. Als Mittelpunkt des mittleren Ostens hat sie in weitgehendstem Maße ihre Kräfte in den Dienst der Ertüchtigung aller Volkskreise, zumal der Jugend, und der Erhaltung der Volkskraft gestellt. Der Bau eines Stadions, in dem die Sportvereine des Ostens ihre Kräfte messen können, schreitet der Vollendung entgegen. Der Baue eines Volksbades wird in den nächsten Wochen in Angriff genommen. In dem vom verdienstvollen Ehrenbürger der Stadt Dr. Ing. hc. Max Bahr erbauten prächtigen Wohlfahrtshause mit seinen zahlreichen Sälen und Vereinszimmern und der geräumigen Turnhalle, die auch für Versammlungszwecke eingerichtet ist, steht allen Sportkreisen ein zweckentsprechendes und mustergültiges Versammlungshaus zur Verfügung. Die Stadt besitzt ferner drei städtische und drei private Sportplätze. Gute Badegelegenheit bieten die beiden städtischen Flußbadeanstalten an der Warthe, eine Männer- und eine Frauenbadeanstalt. Außerdem besitzt der Schwimm- und Eissportverein eine vorzüglich eingerichtete Badeanstalt am Heinersdorfer See.
Das Sportleben ist außerordentlich rege. Seit dem Jahre 1861, dem Gründungsjahre des Männer – Turnvereins, ist die Sportbewegung kräftig emporgeblüth. In einer großen Zahl von Vereinen finden alle Sportarten rührige Pflegestätten.
Für die Ausübung des Wassersports ist Landsbergs Lage besonders geeignet. So wird denn der Ruder-, Segel- und Paddelsport vor allem auf der Warthe eifrigst betrieben. Regatten, die für die gesamte deutsche Ostmark größte Bedeutung hatten, wurde hier veranstaltet. Auch der Jugendruderverband der Ostmark hat hier seinen Sitz. Der Schwimmsport hat sich nach Gründung des Landsberger Schwimm- und Eissportvereins, dem über 600 Mitglieder angehören, gut entwickelt.
Die älteste Sportart, die in Landsberg noch heute eifrig gepflegt wird, ist der Schießsport. Bis ins Jahr 1446 reicht die Geschichte der privilegierten Schützengilde zurück.
Daneben kommt auch das Turnen nicht zu kurz. Für das Turnen im freien bietet der Zanziner wundervoll gelegene schattige Plätze dar. Die Turnhallen der Schulen und des Volkswohlfahrtshauses sind vorzüglich eingerichtet. Dem Fußballsport huldigen eine große Zahl von Vereinen, von denen der F.C. 1912 der älteste ist. Das Tennisspielen wird durch den Landberger Tennisclub aufs eifrigste gefördert. Ringkampf, Leichtathletik und Boxen werden von einer großen Zahl von Vereinen gepflegt. Auch das alte deutsche Kegelspiel ist durch zahlreiche Vereine wieder zu Ehren gebracht worden. In der großen, 6 Bohlen- und 2 Asphaltbahnen enthaltenden neuen Kegelhalle des „Elderado“ steht allen Freunden dieser Sportart eine mustergültige Übungs- und Kampfstätte zur Verfügung. Zwei Automobilklubs und zahlreiche Radsport – Vereine haben viele Freunde gewonnen. Dem Reitsport wird gleichfalls eifrigst obgelgen.
Von den Wintersportarten wird das Skilaufen, das Rodeln und vor allem das Eislaufen gepflegt. Die Vereinskurse des Landsberger Schwimm- und Eissportvereins haben das Können der Mitglieder so gefördert, daß alljährlich Kunstlaufwettbewerbe ausgeschrieben werden. Die Pflege des Eislaufens wird vor allem dadurch außerordentlich erleichtert, daß den Sporttreibenden im Herzen der Stadt, im Stadtpark, eine geradezu ideale Eisbahn zur Verfügung steht.
Landsberg/Warthe ist zum Mittelpunkt des Sportlebens im mittleren Osten geworden. Von der Eröffnung des Stadions, die in Kürze erfolgen wird, erwartet die Stadt eine weitere wesentliche Förderung des sportlichen Interesses.

  
Landsberg a.Warthe
(Gorzów Wielkopolski)